Secretariat: SCC (Canada)
Committee Manager: Ms Jelena Vulovic
Chairperson (until end 2026): Mr Evangelos Spyrou
Creation date: 1982
Warum SC5 wichtig ist
SC 5 ist ein internationales Unterkomitee innerhalb von ISO/TC 83, das sich der Normung im Bereich der Eishockeyanlagen und ‑ausrüstung widmet, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Kopfprüfkörper (head forms), Helme, Gesichts‑ und Augenschutz sowie Halsprotektoren gegen Schnittverletzungen.
Eishockey ist eine Hochgeschwindigkeits‑Kollisionssportart mit einem inhärenten Verletzungsrisiko. Die Schutzausrüstung ist darauf ausgelegt, die Schwere von Verletzungen zu verringern, indem sie Aufprallkräfte verteilt, das Eindringen von Objekten verhindert und Risiken wie Schnittverletzungen reduziert (zum Beispiel durch Halsprotektoren). Eine fundierte Schulung zur richtigen Anpassung und Nutzung der Schutzausrüstung ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Ebenso wichtig sind die konsequente Durchsetzung der Spielregeln und eine einheitliche Schiedsrichterpraxis, um die Verletzungsprävention zu optimieren.
SC 5 berücksichtigt die spezifischen Bedürfnisse von Eishockeyspielern und deckt die Praxis von Feldspielern und Torhütern in Freizeit‑, Wettkampf‑ sowie gesundheits‑ und sicherheitsbezogenen Kontexten ab.
Ziel von SC 5 ist es, weltweit anerkannte, praxisorientierte und sicherheitsfokussierte Normen für den Eishockeysport und verwandte Disziplinen zu entwickeln – von der Definition zentraler Begriffe und Anforderungen an Sportausrüstung bis hin zu Prüf‑ und Kennzeichnungskriterien für Qualität und Sicherheit.
Wie wir arbeiten
Im schnelllebigen Eishockeysport, in dem sich Spielstile, Technologien und Schutzausrüstung ständig weiterentwickeln, arbeitet SC 5 daran, sicherzustellen, dass die Sicherheitsnormen mit diesen Entwicklungen Schritt halten.
Durch kontinuierliche Forschung, Expertenzusammenarbeit und Einbindung von Stakeholdern identifiziert das Komitee neue Trends, bewertet Innovationen im Bereich Schutztechnik und entwickelt Normen, die die Spielersicherheit, die Leistungsfähigkeit der Ausrüstung und deren Zuverlässigkeit stärken.
Indem technische Experten, Hersteller, Regulierungsbehörden, Prüflabore und Sportorganisationen zusammengebracht werden, stellt SC 5 sicher, dass seine Normen aktuelle Herausforderungen adressieren und Innovation im Eishockeysport unterstützen.
Durch regelmäßige Sitzungen, Zusammenarbeit und konsensbasierte Entscheidungsprozesse identifiziert das Komitee neue Sicherheitsbedarfe, initiiert Normungsprojekte und pflegt Normen, die Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit von Schutzausrüstung verbessern.
Dieser kollaborative Ansatz trägt dazu bei, sicherzustellen, dass die Normen weiterhin den Spielerschutz und Innovation im Eishockeysport unterstützen.
SC 5 bringt Expertinnen und Experten aus aller Welt zusammen, um Wissen auszutauschen, neue Sicherheitsfragen zu adressieren und Internationale Normen für Eishockey-Schutzausrüstung zu entwickeln.
Unser Team und unsere Arbeitsstruktur
ISO/TC 83/SC5 “Ice hockey equipment and facilities” vereint Fachleute aus aller Welt und gliedert ihre Arbeit in klar fokussierte Arbeitsgruppen.
Derzeit aktiv ist die Arbeitsgruppe 3 (WG 3) “Protective equipment for use in ice hockey”, die mit der Entwicklung Internationaler Normen für Schutzausrüstung im Eishockey betraut ist.
ISO/TC 83/SC 5 wird von einem erfahrenen Kernteam geleitet:
SC5‑Normen
Kurzfassung
Dieses Dokument legt allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren für Kopf‑, Gesichts‑, Augen‑, Hals‑ und Körperschutz (nachfolgend als Protektoren bezeichnet) zur Verwendung im Eishockey fest.
Dieses Dokument ist ausschließlich für im Eishockey eingesetzte Protektoren vorgesehen.
Die 2. Ausgaben von ISO 10256-1:2024, ISO 10256-2:2024, ISO 10256-3:2024 und ISO 10256-4:2024 wurden als gemeinsame Kooperationsprojekte mit CEN/TC 158 Head protection im Rahmen des Wiener Abkommens entwickelt.
Kurzfassung
Dieses Dokument legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Kopfschutz zur Verwendung im Eishockey fest.
Dieses Dokument gilt für Kopfschutz, der von Eishockeyspielern (mit Ausnahme von Torhütern) sowie von Schiedsrichtern getragen wird.
Die 2. Ausgaben von ISO 10256-1:2024, ISO 10256-2:2024, ISO 10256-3:2024 und ISO 10256-4:2024 wurden als gemeinsame Kooperationsprojekte mit CEN/TC 158 Head protection im Rahmen des Wiener Abkommens entwickelt.
Kurzfassung
Dieses Dokument legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Augen‑ und Gesichtsschutz fest, der ausschließlich im Eishockey verwendet wird.
Dieses Dokument gilt für Augen‑ und Gesichtsschutz, der von Eishockeyspielern (mit Ausnahme von Torhütern) sowie von Schiedsrichtern getragen wird.
Die 2. Ausgaben von ISO 10256-1:2024, ISO 10256-2:2024, ISO 10256-3:2024 und ISO 10256-4:2024 wurden als gemeinsame Kooperationsprojekte mit CEN/TC 158 Head protection im Rahmen des Wiener Abkommens entwickelt.
Kurzfassung
Dieses Dokument legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Kopf‑ und Gesichtsschutz fest, der ausschließlich von Eishockeytorhütern verwendet wird.
Die 2. Ausgaben von ISO 10256-1:2024, ISO 10256-2:2024, ISO 10256-3:2024 und ISO 10256-4:2024 wurden als gemeinsame Kooperationsprojekte mit CEN/TC 158 Head protection im Rahmen des Wiener Abkommens entwickelt.
Kurzfassung
Dieses Dokument legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Kopf‑ und Gesichtsschutz fest, der ausschließlich von Eishockeytorhütern verwendet wird.
Die 2. Ausgaben von ISO 10256-1:2024, ISO 10256-2:2024, ISO 10256-3:2024 und ISO 10256-4:2024 wurden als gemeinsame Kooperationsprojekte mit CEN/TC 158 Head protection im Rahmen des Wiener Abkommens entwickelt.
Neue Projekte
Dies ist als umfassende internationale Norm für schnittfeste Schutzausrüstung vorgesehen, die Sicherheitsprotokolle über verschiedene Sportarten hinweg angleicht und Herstellern klare Richtlinien zur Konformität bietet.
Eine vorgeschlagene Norm könnte sich auf Materialien konzentrieren, die in besonders gefährdeten Bereichen wie der Innenseite der Oberschenkel, Handgelenkschützern und dem Schutz der Achillessehne verwendet werden. Obwohl sie zunächst auf Eishockeyspieler ausgerichtet ist, könnte diese Norm auch für Ringette, Lacrosse, Street-Hockey und verwandte Sportarten gelten. Ausrüstung wie Handschuhe, die in diesen Sportarten verwendet wird, sollte einheitliche Schnittfestigkeitsbewertungen erfüllen, um ein gleichbleibendes Sicherheitsniveau sicherzustellen.
- Entwicklung von Ausrüstung zur Verringerung des Gehirnerschütterungsrisikos;
- Bedarf an Prüfungen, die komplexere Verletzungsmechanismen messen (z. B. Rotationskinematik);
- Alters-, geschlechts- und zugangsspezifische Anforderungen an Sicherheitsausrüstung.